Die schwarzen Kraehen auf dem weissen Feld.
Der Anblick macht mein Herz erregt,
Es staeubt die Schnee. In Wirbeln kreist die Welt,
Sie sitzen auf den Baeumen unbewegt.
Die Zaubertiere aus der alten Zeit,
Sie sind bei uns nur zu Besuch.
Sie tragen noch das Galgenvogelkleid,
Sie hoerten einst den rauhen Henkerfluch.
Was denken sie? Ach, du erraetst es nicht!
Sie starren einsam vor sich hin.
Der Himmel hat ein milchig truebes Licht,
So war die Welt im ersten Anbeginn.
Nun naht vom Wald her sich ein neuer Gast.
Die andern sehen ihm nicht zu.
Er laesst sich nieder auf dem weissen Ast,
Und dann ertoennt auch durch die Winterruh'.
So rauh wie hohl der alte Kraehenschrei,
In ihm ist Langweil und Verdruss.
So hocken sie, das schwarze Einerlei,
Und wirbelnd faellt der Schnee, wohin er muss.
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